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Nach der Bypass-Operationen

Auch, wenn die Bypass-Operation zu den am häufigsten durchgeführten Herzoperationen gezählt wird, ist sie eine recht schwere Operation für den Patienten. Danach dauert es einige Zeit, bis der Patient wieder „der Alte“ ist. Täglich stehen krankengymnastische Übungen auf dem Programm, die die Muskeln kräftigen und somit dem Patienten nach mehreren Wochen das Treppen steigen ermöglicht. Auch ist die Bewegung für die Beine und den Blutkreislauf unumgänglich.
Nach etwa zwei Monaten ist das Brustbein verheilt und nach etwa 3 bis 6 Wochen sollten allerdings keine Schmerzen mehr vorhanden sein. Es ist wichtig, dass sich der betroffene Patient während diesem Heilungsprozess nicht ruckartig bewegt. Treten Verspannungen im Schulterbereich als Folge der Schmerzen im Brustbein auf, so sind vorsichtige Krankengymnastik und Massagen anzuraten. Die durch die Entnahme des kleinen Venengewebes entstandenen Wunden, müssen regelmäßig versorgt werden. Sind diese schließlich abgeheilt, so ist eine vorsichtige Wassergymnastik zu empfehlen. Es ist durchaus möglich, dass der betroffene Patient nach der Operation unter einer depressiven Verstimmung leidet. Das wichtigste in dieser Situation ist, dass eine Therapie erfolgt, in der der Patient über seine Gefühle, Ängste und Gedanken spricht. Auch muss er lernen, dass die Bypass-Operation sozusagen ein Neuanfang für ihn ist. Sowohl das körperliche als auch das seelische Aufbauprogramm wird in einer Rehabilitationsklinik erfolgen.

© herz.info


Tags: Bypass

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